Christiane F. / (harte) Drogenszene in der DDR

Die alten Filme und Serien. Ob Kino oder TV, das passt alles hier rein.

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LastNinja

Beitrag von LastNinja » So Jul 10, 2005 2:27 pm

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Babooshka
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Beitrag von Babooshka » So Jul 10, 2005 9:41 pm

Besten Dank LastNinja, jetzt sind wir ja wieder auf dem neuesten Stand über das Befinden von Christiane. Ich hoffe, ihr Gesundheitszustand ist nicht so schlimm wie in der BZ dargestellt, aber ich fürchte, die Langzeitfolgen eines jahrzehntelangen Drogenkonsums machen sich jetzt doch bei ihr bemerkbar.
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Beitrag von Babooshka » So Jul 17, 2005 10:47 pm

Ich bin jetzt im Besitz der DVD mit dem Film und nachdem ich die ganze Sache auf Monsieur PC zum Laufen gebracht habe, habe ich ihn mir heute reingezogen, zum ersten Mal nach mehr als 15 Jahren. Ich muss schon sagen, der Film ist beeindruckend, zumal es ja alles Laienschauspieler waren. Natja Brunckhorst wirkt mehr als überzeugend und war sehr gut für die Hauptrolle ausgewählt, so ähnlich muss die echte Christiane F. damals wirklich ausgesehen haben. Auch wenn der Film natürlich nicht 100%-ig dem Buch entspricht, so verleiht er dem Buch doch Bilder. Sehr deprimierende Bilder. Der Film ist bedrückend, vor allem, weil man weiß, dass es sich alles genau so zugetragen hat, mit ein paar geringen Abwandlungen. Man sieht Berlin, so wie es Ende der 70-er/Anfang der 80-er ausgesehen hat. Der alte Bahnhof Zoo mit seinen pipigelben Wänden und all seiner Schmuddeligkeit. Die Einrichtung der Wohnungen, alle typisch 70-er Jahre. Die Jebensstr., in der sich auch heute noch der Schwulenstrich befindet. Die Kurfürstenstr. Ecke Genthiner Str., wo sich heute auch wieder der Fixerinnennachwuchs prostituiert. So vieles hat sich geändert und auf der anderen Seite ist noch so vieles genau wie damals.

Als Berlinerin fielen mir natürlich auch einige Dinge auf, die nicht so ganz stimmen.
- Die Szene, wo die Jugendlichen durchs Europacenter rennen (mit "Heroes" im Hintergrund) und die Scheibe des Kassenhäuschens zerdeppern, wurde nicht im Europacenter gedreht, sondern im Kudamm-Karree.
- Auf das Dach des Europacenters kommt man nur tagsüber und der Fahrstuhl nach da oben hat einen Fahrstuhlführer.
- Die Gropiusstadt ist nicht Gropiusstadt, sondern das Märkische Viertel im Norden Berlins, das vor der Gropiusstadt entstanden ist, ihr aber sehr ähnelt.
- Das Sound im Film ist nachgebaut. So hat das echte nie ausgesehen, wenn man sich Fotos von der damaligen Fassade ansieht.

Die anderen Schauspieler (ebenfalls alles Laien) fand ich ebenfalls sehr gut gewählt. Die echte Babsi muss ebenfalls genauso niedlich und kindlich ausgesehen haben wie die junge Schauspielerin. Gestaunt habe ich aber, als ich den Abspann mit den ganzen Mitwirkenden sah, denn es hatte tatsächlich eine echte Freundin von Christiane mitgespielt: Catherine "Stella" Schabeck. Ich habe mir dann extra nochmal einige Kapitel des Films angesehen, um zu gucken, wer es vielleicht gewesen sein könnte, aber ich konnte nur mutmaßen.

Also wer den Film noch nicht kennt, dem sei er wärmstens ans Herz gelegt. Er ist schockierend, deprimierend, aber eben gerade deshalb toll gemacht.
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Beitrag von bubu » Di Aug 02, 2005 11:40 am

Ich war kürzlich in Berlin und bin ein wenig auf Christiane F.s Spuren gewandelt.

Der Bahnhof Zoo selbst ist ja meines Wissens vor einigen Jahren modernisiert worden, aber die Gegend um den Bahnhof ist nach wie vor abstoßend. Irgendwie interessant zu sehen, wie die 60er/70er/80er-Bauten noch an das Westberlin von einst erinnern.

Die Jebenstraße hatte ich mir viel größer vorgestellt - ja, noch immer stehen da die Jungs und bieten sich an. Noch immer stinkt es nach Pisse und noch immer liegen Alkohol(?)leichen herum. Komisches Gefühl da durchzulaufen und diese seltsamen Blicke aufzufangen. Ob die damit auch eine Heroinsucht finanzieren? Oder ist das heute eher Crack?

Kurfürstenstraße, Ecke Potsdamer - auch hier ist das ehemalige Westberlin noch ganz stark zu spüren. Ob es noch immer der Babystrich ist, weiß ich nicht - jedenfalls konnte ich keine Prostituierten sehen. Das kann aber auch daran liegen, dass ich an einem Sonntag nachmittag dort war :). Ich habe mir aber sagen lassen, dass in der Gegend generell noch viele Nutten unterwegs sind.

Die Gropiusstadt erschien mir bei weitem nicht so schlimm, wie im Buch beschrieben. Das ist sicher auf die vielen Verbesserungsmaßnahmen zurückzuführen, die in den 80ern dort unternommen wurden. Ich habe relativ viel Infrastruktur - auch neueren Datums - angetroffen, die die Hochhaussiedlung erträglicher erschienen ließ. Und auch die Leute dort schienen mir ok. Da verlasse ich mich auf mein Gefühl - ich fühlte mich zu keiner Zeit unwohl und von Hamburg kenne ich weitaus schlimmere (Hochhaus-)Siedlungen, wo man wirklich Grund hat Angst zu haben. Aber das sagte mir auch ein Berliner (und Lutz auch :) ) - die Gropiusstadt sei heute nicht mehr das Problem, sondern eher Stadtteile wie Marzahn.

Insgesamt wirkte Berlin dieses Mal irgendwie seltsam auf mich. Die Bauten im Regierungsviertel sind ja weit vorangeschritten. Die "Uferpromenade" an der Spree, alles ausgebaut - das sieht ja auch alles ganz nett aus, aber alles ist so riesig groß und wirkt einfach glatt und leer, bzw. es ist auch leer. Dann noch diese gigantische Baustelle am Lehrter Bahnhof - Mannomann. Frage mich, wie sich Berlin angesichts seiner gigantischen Schulden solch gigantische Projekte leisten kann...
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Beitrag von Babooshka » Di Aug 02, 2005 12:46 pm

[quote]bubu postete
Die Jebenstraße hatte ich mir viel größer vorgestellt - ja, noch immer stehen da die Jungs und bieten sich an. Noch immer stinkt es nach Pisse und noch immer liegen Alkohol(?)leichen herum. Komisches Gefühl da durchzulaufen und diese seltsamen Blicke aufzufangen. Ob die damit auch eine Heroinsucht finanzieren? Oder ist das heute eher Crack?[/quote]Wahrscheinlich doch eher Heroin. Crack ist glaube ich eher billig, da der Anteil an Opiaten sehr gering ist. Deshalb denke ich, muss man dafür nicht anschaffen gehen. Und genau das ist ja das Brandgefährliche an Crack: nicht teuer, aber einmal genommen und man ist "drauf" und der körperliche Verfall geht ruckzuck.

[quote]Kurfürstenstraße, Ecke Potsdamer - auch hier ist das ehemalige Westberlin noch ganz stark zu spüren. Ob es noch immer der Babystrich ist, weiß ich nicht - jedenfalls konnte ich keine Prostituierten sehen. Das kann aber auch daran liegen, dass ich an einem Sonntag nachmittag dort war :). Ich habe mir aber sagen lassen, dass in der Gegend generell noch viele Nutten unterwegs sind.[/quote]Ja, das stimmt. Sonntag Nachmittag ist auf dem Strich da so gut wie nichts los. Bist du auch durch die Bülowstr. entlang der U-Bahntrasse gegangen? Da ist jetzt auch Babystrich. In der Potsdamer selber sind seit jeher die Profi-Prostituierten, auch "Seniorinnen", die sozusagen schon immer da waren. Die Kurfürstenstr. hingegen ist nach wie vor Babystrich. Fahr da und durch die Bülowstr. mal abends mit dem Auto durch, da kannst du's deutlich sehen.

[quote]Die Gropiusstadt erschien mir bei weitem nicht so schlimm, wie im Buch beschrieben. Das ist sicher auf die vielen Verbesserungsmaßnahmen zurückzuführen, die in den 80ern dort unternommen wurden. Ich habe relativ viel Infrastruktur - auch neueren Datums - angetroffen, die die Hochhaussiedlung erträglicher erschienen ließ. Und auch die Leute dort schienen mir ok. Da verlasse ich mich auf mein Gefühl - ich fühlte mich zu keiner Zeit unwohl und von Hamburg kenne ich weitaus schlimmere (Hochhaus-)Siedlungen, wo man wirklich Grund hat Angst zu haben. Aber das sagte mir auch ein Berliner (und Lutz auch :) ) - die Gropiusstadt sei heute nicht mehr das Problem, sondern eher Stadtteile wie Marzahn.[/quote]Lutz hat Recht. Nachdem wir hier vor ein paar Wochen über die Gropiusstadt diskutiert hatten, meinte ich ja, ich würde mal durchfahren und gucken, wie es heute aussieht. Das habe ich gemacht und ich hatte den gleichen Eindruck wie du. Du hast sicher auch bemerkt, dass dieses Hochhausviertel mittlerweile ganz schön grün ist. Das Gleiche konnte ich auch an dem Hochhausviertel beobachten, in dem ich groß geworden bin: Anfang der 70-er waren da überall frisch gepflanzte Bäume und Sträucher, sehr mickrig das Ganze und im Kontrast dazu wirkten die Betonklötze von Häuserblöcken gleich umso wuchtiger. In 30 Jahren sind die Pflanzen so hoch und üppig geworden, dass man nicht mehr so wie früher aus dem Fenster direkt ins Fenster des Wohnblocks gegenüber sehen kann. Genauso ist es in der Gropiusstadt auch. Na und wie du schon sagtest, es hat Verbesserungsmaßnahmen gegeben, weil irgendwann mal der Geist aufkam, man kann nicht jedes Fitzelchen Land mit hohen Betonbauten versehen, weil so viel Beton und so wenig Grün die Menschen aggressiv macht und jede Menge soziale Probleme entstehen.

Die Leute, die in der Gropiusstadt wohnen, sind in der Tat ziemlich normal; es sind eben zum Großteil Sozialwohnungen und an die muss man ja auch erstmal rankommen. Ich hatte ja einige Schulkameraden, die dort wohnten, in den 80-ern eben. Alles stinknormale Leute. Im Gegenteil, die, die eher sozial schwach waren, kamen aus der Gegend Hermannstr. und Nebenstraßen bis Hermannplatz, also aus dem Altbau-Neukölln (aber auch dort wohnten einige, mit denen ich nachher Abitur gemacht habe).

Generell war die Stimmung in diesen Hochhaussiedlungen in den 70-ern anders als später. Es gab irgendwie mehr Sozialfälle bzw. Sozialschwache, die sozusagen Tür an Tür mit Normalos wohnten. Bei mir zu Hause merkte ich das deutlich an dem Publikum in meiner Grundschule. Wie es jetzt in der Gropiusstadt ist, weiß ich nicht; in meinem alten Viertel hatte es sich in den 80-ern verbessert, es hielt sich lange Jahre und jetzt wird es seit einiger Zeit immer schlimmer und der große Exodus hat begonnen (meine Eltern sind ja auch nach über 30 Jahren dort weggezogen).

[quote]Insgesamt wirkte Berlin dieses Mal irgendwie seltsam auf mich. Die Bauten im Regierungsviertel sind ja weit vorangeschritten. Die "Uferpromenade" an der Spree, alles ausgebaut - das sieht ja auch alles ganz nett aus, aber alles ist so riesig groß und wirkt einfach glatt und leer, bzw. es ist auch leer. Dann noch diese gigantische Baustelle am Lehrter Bahnhof - Mannomann. Frage mich, wie sich Berlin angesichts seiner gigantischen Schulden solch gigantische Projekte leisten kann...[/quote]Tja, das fragt sich so mancher Berliner auch... Aber warst du mal zu Mauerzeiten in der Gegend? Heute mag es leer erscheinen, aber damals, das war trostlos!
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Beitrag von bubu » Di Aug 02, 2005 2:43 pm

[quote]Babooshka postete
Sonntag Nachmittag ist auf dem Strich da so gut wie nichts los. Bist du auch durch die Bülowstr. entlang der U-Bahntrasse gegangen? [/quote]Wollte ich, aber hab's nicht mehr geschafft. Auch diese Stelle ist im Buch ja erwähnt. Nächstes Mal :)

[quote]Babooshka postete
Da ist jetzt auch Babystrich. In der Potsdamer selber sind seit jeher die Profi-Prostituierten, auch "Seniorinnen", die sozusagen schon immer da waren. Die Kurfürstenstr. hingegen ist nach wie vor Babystrich. Fahr da und durch die Bülowstr. mal abends mit dem Auto durch, da kannst du's deutlich sehen.[/quote]Wir können ja das nächste Mal zusammen eine Christiane-F.-Sightseeing-Tour machen, wie wär's ? ;)

[quote]Babooshka postete
Die Leute, die in der Gropiusstadt wohnen, sind in der Tat ziemlich normal; es sind eben zum Großteil Sozialwohnungen und an die muss man ja auch erstmal rankommen. Ich hatte ja einige Schulkameraden, die dort wohnten, in den 80-ern eben. Alles stinknormale Leute. Im Gegenteil, die, die eher sozial schwach waren, kamen aus der Gegend Hermannstr. und Nebenstraßen bis Hermannplatz, also aus dem Altbau-Neukölln (aber auch dort wohnten einige, mit denen ich nachher Abitur gemacht habe).
[/quote]Richtig, das hatte ich vergessen zu erwähnen - dort war ich auch, bzw. in Hasenheide. Da muss es ja heute auch noch gut zugehen? Jedenfalls liefen da scharenweise Dealer zwischen den Joggern rum - Sonntag morgens! Und meine Freundin erzählte mir, in Hasenheide gäbe es regelmäßig Razzien, Polizei-"Wannen" (der Begriff war mir übrigens ganz neu) würden da richtig Menschen jagen. Naja. Also ist die Drogenszene dem Park offenbar treu geblieben.

Sehr überrascht war ich im Übrigen von Kreuzberg, wo ich tatsächlich das allererste Mal war - meine Freundin wohnt in der Oppelner Straße nahe Schlesisches Tor, also in 31 (? beide Kreuzberg-Teile haben ja irgendwie Nummern als Spitznamen...). Sehr nett dort! Sieht aus wie in Hamburg-St. Pauli bzw. auch Altona. Und überhaupt wurde mir das erste Mal bewusst, wie viel Wasser es in Berlin gibt. Auf jeden Fall sehr nett, die ganzen Kanäle da und die Spree.

[quote]Babooshka postete
Tja, das fragt sich so mancher Berliner auch... Aber warst du mal zu Mauerzeiten in der Gegend? Heute mag es leer erscheinen, aber damals, das war trostlos![/quote]Meinst du jetzt die Gegend um den Lehrter Bahnhof? Oder um den Reichstag? Letzteres ja, ersteres nein.
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ihkawimsns
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Beitrag von ihkawimsns » Di Aug 02, 2005 7:39 pm

[quote]bubu postete
Sehr nett dort! Sieht aus wie in Hamburg-St. Pauli bzw. auch Altona.[/quote]:oah:

St. Pauli habe ich ganz und gar nicht angenehm in Erinnerung! Ich war vor ein paar Jahren mal tagsüber auf der Reeperbahn und in den angrenzenden Nebenstraßen unterwegs und fand die Gegend grauenhaft. Siffige, im Verfallen begriffene Häuser die nur durch die Hochglanz- bzw. Neonreklamen für die darin angebotenen Dienstleistungen auffielen. Dazu noch in der Nähe ein Park, durch den ich bei Nacht nicht durchlaufen möchte, weil mir die Typen, die sich dort aufhielten, schon tagsüber suspekt waren...
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Muggi
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Beitrag von Muggi » Di Aug 02, 2005 7:50 pm

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Beitrag von bubu » Mi Aug 03, 2005 4:38 pm

[quote]ihkawimsns postete
[quote]bubu postete
Sehr nett dort! Sieht aus wie in Hamburg-St. Pauli bzw. auch Altona.[/quote]:oah:

St. Pauli habe ich ganz und gar nicht angenehm in Erinnerung! Ich war vor ein paar Jahren mal tagsüber auf der Reeperbahn und in den angrenzenden Nebenstraßen unterwegs und fand die Gegend grauenhaft. Siffige, im Verfallen begriffene Häuser die nur durch die Hochglanz- bzw. Neonreklamen für die darin angebotenen Dienstleistungen auffielen. Dazu noch in der Nähe ein Park, durch den ich bei Nacht nicht durchlaufen möchte, weil mir die Typen, die sich dort aufhielten, schon tagsüber suspekt waren...[/quote]Reeperbahn und angrenzenden Straßen sind natürlich voller Touris, Prostituierter und dementsprechend assig, besonders die Seite zum Hafen - obwohl es auch dort nette Stellen gibt. St. Pauli ist jedoch groß, auf der anderen Seite ist schon eine Parallelstraße zur Reeperbahn weiter eine wirklich schöne Gegend, wo es sich gut leben lässt.
Frage mich gerade, welchen Park du meinen könntest?! Da sind mehrere, aber alle eigentlich sehr nett und ordentlich...
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Beitrag von ihkawimsns » Mi Aug 03, 2005 5:39 pm

Ich hab' mal im Autoatlas nachgeschlagen und glaube, dass ich damals durch den Sternschanzenpark marschiert bin. Gut, ist vielleicht schon nicht mehr St. Pauli, ist mir damals aber so in Erinnerung geblieben.
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